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Manuelle Medizin / Chirotherapie

Verspannungen und Blockaden lösen

Zu Beginn erfolgt eine genaue Diagnostik des Bewegungsausmaßes des betroffenen Körperteils, sowie der zugrundeliegenden Erkrankung/Blockade unter ausschließlicher Zuhilfenahme der Therapeutenhände. Gegebenenfalls ist eine weiterführende, bildgebende Diagnostik notwendig, zum Beispiel bei Verdacht auf einen zugrundeliegenden Bandscheibenvorfall. Bei richtiger Indikation erfolgt nun die eigentliche manuelle Therapie. Bei jeder Behandlung gehen wir einfühlsam und mit größter Sorgfalt vor. Profitieren Sie dabei von unserer Erfahrung und sicheren Durchführung: Besonders im hochsensiblen Bereich der Halswirbelsäule ist es wichtig, die Chirotherapie durch einen erfahrenen, versierten Therapeuten ausführen zu lassen. Die chirotherapeutische Behandlung ist risikoarm und weitestgehend schmerzfrei. Bei Prof. Gycha und Dr. Petterich sind Sie immer in guten Händen! Prof. Gycha hat seine Ausbildung in der Manuellen Medizin bei Dr. Franz Theodor Becker absolviert, einem der Urväter der chirotherapeutischen Ausbildung in Deutschland. Dr. Petterich ließ sich beim Bayerischen Ärzteseminar für Manuelle Medizin von dessen Leiter Dr. Helmut Stahlhofer – selbst ein Schüler von Dr. Becker und Dr. Hans Peter Bischoff – ausbilden. Dr. Petterich ergänzt die chirotherapeutischen Maßnahmen mit osteopathischen Techniken.

So wirkt die Manuelle Medizin / Chirotherapie

In der Manuellen Medizin bzw. Chirotherapie liegt unser Fokus auf rückbildungsfähigen Funktionsstörungen, also Blockierungen der Gelenke und Wirbelsäule. Ursache für diese Blockierungen sind Reflexstörungen, die von den kleinsten Empfängerorganen (Nozizeptoren) der kleinen Wirbelgelenke ausgehen. Auf diese Nozizeptoren wirken wir mit schnellen, energiereichen Impulsen – unseren Handgriffen – ein. Wir sprechen auch von „sanfter Manipulation“ (lat. manus = Hand). Der Effekt: Die Nozizeptoren setzen ihre übersteigerte Aktivität zurück – der Muskel, der das Wirbelgelenk blockiert, entspannt sich. Die Beschwerden des Patienten werden meist deutlich gelindert. Bei komplexeren Beschwerden im Bereich der Gelenke und Wirbelsäule ist eine Kombination der Manuellen Medizin / Chirotherapie mit weiteren Behandlungsmethoden sinnvoll. Mit unseren Praxisschwerpunkten, den Therapien im Gelenk- und Wirbelsäulen-Zentrum, der Sportmedizin und der Chirurgie, decken wir ein breites Behandlungsspektrum ab. Welche Behandlungen im Einzelfall am sinnvollsten sind, klären wir individuell.

Bei verschiedenen Beschwerden, die von einer Blockierung der Gelenke und Wirbelsäule ausgehen, kann die Chirotherapie gute Erfolge erzielen.

  • Beschwerden im Bereich von Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule (verbunden mit Bewegungseinschränkungen und schmerzhafter Muskelverspannung)
  • Schmerzen in der Schulter, dem Ellbogen oder dem ganzen Arm
    (die von der Halswirbelsäule ausstrahlen)
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrgeräusche
    (als Folge von Blockierungen der Halswirbelsäule)
  • Schmerzen im Brustkorb, die sich auch wie Herzbeschwerden äußern können
    (von der Brustwirbelsäule ausgehend)
  • Schmerzen in der Nierengegend und im Unterleib, in der Hüfte und den Oberschenkeln (von der Lendenwirbelsäule ausgehend)

Bei immer wieder auftretenden Blockaden muss ergänzend physiotherapeutisch behandelt werden. Das Ziel ist dabei, die Muskulatur um die Beschwerdestelle herum zu stärken und das muskuläre Ungleichgewicht auszugleichen.

Behandlungsablauf

Eine typische chirotherapeutische Behandlung erfolgt in fünf Schritten:

  1. Wir nehmen die zielgerichtete Chirodiagnostik mit Identifizierung der Blockade vor.
  2. Wir lagern Sie entsprechend der zu behandelnden Körperstelle.
  3. Mit der Hand ertasten wir exakt die zu behandelnde Struktur.
  4. Durch bestimmte Handgriffe und sanfte Zugkraft bauen wir an der Blockade-Stelle einen Spannungszustand auf.
  5. Mit einer kleinen, kurzen und raschen Handbewegung setzen wir einen Impuls. Dabei kann es zu einem Knacken des Gelenks kommen. Unmittelbar nach der Behandlung ist eine positive Veränderung zu spüren: Die Verhärtung der Muskulatur entspannt sich – Sie spüren eine Erleichterung und freiere Beweglichkeit. In seltenen Fällen kann es im Anschluss an den Eingriff zu leichtem Schwindelgefühl oder Kreislaufbeschwerden kommen. Das ist völlig natürlich und in der Regel nach wenigen Minuten wieder vorbei.